Spannende und interessante Texte sind das A und O einer erfolgreichen Kundenkommunikation im Internet. Doch wie schreiben Sie solche Texte? Worauf sollten Sie besonders achten und welche Regeln befolgen. Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Grundregeln zusammengestellt.
Konzipieren Sie kurze und prägnante Sätze!
Bedenken Sie, dass Ihre Sätze nicht mehr als 15 Wörter beinhalten sollen. Lange unverständliche Sätze können nur die Rezeption stören.Verzichten Sie deshalb auf Schachtel- und Nebensätze, denn damit machen Sie das Lesen Ihrer Texte zu einer anstrengenden Arbeit. Hierbei könnten Sie sich am Beilspiel der Boulevard-Zeitschriften orientieren. Trotz der oft umstrittenen und nicht gerade anspruchsvollen Themen, die in diesen Zeitungen behandelt werden, sind die Texte sehr knackig und kurz, bringen das Wichtigste auf den Punkt und sind somit leichter zu verstehen für den Leser. Und genau solche Eigenschaften sollten auch Ihre Texte besitzen!
Wenn Sie Ihren Kunden viel zu sagen haben, sagen Sie es nicht auf einmal!
Denken Sie daran, dass Ihre potenziellen Kunden keine Zeit für unendlich lange und langweilige Texte haben. Reduzieren Sie das, was Sie Ihren Kunden vermitteln wollen auf das Wichtigste. Belasten Sie Ihre Leser nicht mit unwichtigen Details. Falls Sie, dennoch etwas mehr zu einem Thema zu sagen haben, verweisen Sie die Besucher Ihrer Webseite auf eine andere Stelle auf Ihrer Homepage, wo sie die weiteren Informationen in Ruhe nachlesen können.
Fachbegriffe und Fremdwörter sind nicht gerade die besten Freunde
Versuchen Sie, soweit es geht nur Deutsch zu benutzen und keine technischen Begriffe in Ihre Texte einzusetzen. Es sein denn, Ihre Zielgruppe kann diese schwierigen Wörter problemlos verstehen, z.B. wenn Sie in einer ganz spezifischen Branche tätig sind und Ihre potenziellen Kunden diese Begriffe kennen werden. Wenn Ihre Zielgruppe Jugendliche sein sollten, können Sie generell davon ausgehen, dass sie englische Fremdwörter mühelos verstehen werden. Nichtsdestotrotz sollten Sie soweit es geht Fremdwörter vermeiden. Falls es unmöglich sein sollte auf ein Fremdwort zu verzichten, versuchen Sie dieses mit einfachen Wörtern zu beschreiben.
Sorgen Sie für klare Struktur!
Bedenken Sie ganz genau, was Sie mit Ihrem Text bezwecken wollen? Was wollen Sie Ihren Lesern vermitteln und welche Kunden überhaupt erst ansprechen? Schreiben Sie immer zuerst das, was relevant für das Thema ist. Beginnen Sie immer mit der Kernaussage Ihres Textes. Bedenken Sie, dass das Wesentliche immer am Anfang Ihres Textes stehen sollte!
Gliedern Sie Ihre Texte, um Sie aufzulockern und leicht lesbar zu machen. Strukturieren Sie Ihre Texte, besonders wenn Sie länger sind. Verwenden Sie verschiedene Gliederungselemente, wie Absätze, Markierungen, Zwischentitel, Aufzählungszeichen oder Tabellen. Denken Sie daran, den Inhalt richtig zu visualisieren. Hierfür sollten Sie mit möglichst vielen Bildern, Fotos und Grafiken arbeiten.
Die Präsentation Ihres Textes spielt eine wichtige Rolle
Auch perfekt konzipierte Texte können erfolglos bleiben, wenn sie nicht entsprechend gut präsentiert werden. Achten Sie immer auf gute Lesbarkeit Ihrer Texte. Verwenden Sie die Schriftgröße 12, und wenn es möglich ist, eine klare Schriftart, wie z.B. „Times New Roman“. Empfehlenswert wäre auch eine schwarze Schrift auf weißem Hintergrund. Bunte und ausgefallene Schriftarten sind zwar ein optischer „Hingucker“, nichtsdestoweniger sind sie sehr schwer zu lesen.
Diese Regeln gelten besonders für Ihre Webseitentexte. Denken Sie daran, dass die meisten Ihrer potenziellen Kunden Ihre Texte direkt am Bildschirm lesen, was ziemlich anstrengend sein kann. Online-Texte werden meistens nur überfolgen, deshalb sollten Sie sich die oben erwähnten Empfehlungen zu Herzen nehmen. Dabei kommt es in der Regel auf die Kürze Ihrer Texte und fesselnde Formulierungen, aber auch auf die Präsentation an! Lockern Sie Ihre Werbetexte, Newsletter oder Blogbeiträge mit verschiedenen interessanten multimedialen Inhalten auf!
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Alles in Allem kann ich dem Artikel so nur zusagen. Wobei ich bei den Fremdwörtern anderer Meinung bin…klar sind diese nicht immer angebracht, aber auf einer Seite zum Thema PC will ich schon das Wort “Motherboard” lesen, statt “das Ding, auf dem der Rest sitzt”. Gut, Motherboard ist heute nicht mehr wirklich ein Fremdwort, aber ich denke, man kann sich denken, wie dies gemeint ist.
Ich finde es bei guten Texten, gerade im Internet, wichtig, dass sie kurz und schnell zu verstehen sind, sonst sind die Leser sofort wieder weg. Ansonsten kommt es aber durchaus darauf an, welche Texte wo geschrieben werden. Wenn ich einen Text z.B. spannend schreiben möchte und er nicht für den alltäglichen Gebrauch im wirtschaftlichen Bereich gedacht ist, kann ich auch bestimmte Tricks anwenden, die einen gewissen Thrill vermitteln, z.B. Überraschungen produzieren; Dinge als Aktionen beschreiben; für eher abstrakte Vorgänge Metaphern aus der realen Welt suchen, die für Spannung stehen; die rätselhafte Seite eines Phänomens zeigen.
Deine Tipps in Sachen Texte schreiben sind wirklich sehr hilfreich. Auch als Blogger möchte man sich doch gern stetig verbessern und ein paar neue Anregungen sind mir da auch immer recht. Ich finde auch das Fachbegriffe eher vermieden oder zumindest genau erklärt oder mit einem erklärenden Link versehen werden sollten. LG Enna
Es muss auch nicht immer die Schriftart “Times New Roman” sein. Eine gute Alternative ist “Arial” oder “Calibri”!
Ich lese täglich dutzende Texte im Netz, da ich für meine Arbeit viel recherchieren muss und ich kann nur jedem Texter auf den Weg geben: Weniger ist mehr! Verzichtet bitte auf allzu buntes Webdesign, Werbe-Pop-ups die man erst mühsam weglicken muss und endlose Einleitungen. Übersichtlichkeit ist Trumpf! Was mir gut gefällt, sind diese versteckten Zusatzinfos zum ausklappen. Da kann man beispielsweise auf ein Schlagwort im Text klicken und es geht ein kleines Fenster mit Zusatzinfos auf. Sowas ist super, es stört nicht beim Lesen und tritt nur in Erscheinung, wenn man es gezielt abruft.
Hallo,
habe beruflich auch sehr viel mit Texten aller Art zu tun und bin immer froh wenn gerade im Internet darauf geachtet wird das genügend Absätze gemacht werden. Das erhöht bei kurzen und knappen Texten die Lesbarkeit.
Selbiges habe ich bereits von meinem Vater gelernt, der zwar schon vor mehr als 70 Jahren Deutsch studiert hat, aber auch in vergangenen Tagen wusste man wie ein guter Text auszusehen hat.
lg.
aus Delmenhorst
Bei mir entscheiden die erste Sätze, ob ich einen Text zu Ende lese oder nicht. Jeder Texter sollte sich Gedanken über seinen Einstieg machen. Ich möchte Texte lesen, die schnell auf den Punkt kommen. Lange Kettensätze und inhaltsleere Floskeln lassen darauf schließen, dass der Autor nichts zu sagen hat oder nicht in der Lage ist sich auszudrücken. Beides ist für mich ein No-Go.
Toller Artikel! Ich denke auch, dass gerade die Schnelllebigkeit unserer Zeit die Notwendigkeit von kurzen, klar strukturierten Artikeln mit sich bringt.
Überschriften statt Inhalte – nicht zuletzt deshalb ist die BILD eine der meistgelesenen Zeitungen in Deutschland. Mag man gut finden oder nicht, man sollte sich damit arrangieren
In Zeiten von SEO werden viele Texte leider auf eine bestimmte Mindestlänge gestreckt. Als Leser muss man sich deshalb durch endlose Einleitungen und Floskeln quälen. Langfristig wird Google auch solche Praktiken abstrafen. Es wäre besser, die Schreiber würden sich auf das beschränken, was sie wirkklich zu sagen haben. Absätze und sinnvolle Zwischenüberschriften sind ein Muss.