
Bundesbürger mit Internetzugang 2009
Die Unternehmenshomepage gewinnt heutzutage immer mehr an Wert. Früher hat es gereicht, wenn man in lokalen oder überregionalen Branchenbüchern vertreten war und gelegentlich in der Zeitung inseriert hat. Mittlerweile informieren sich die Kunden vorab immer häufiger im Internet über die Firmen und entscheiden sich anhand der Informationen für eine Kontaktaufnahme oder den Kauf.
Allerdings haben bisher viele Unternehmen die aktuellen Trends verschlafen. So stellt sich die Webseite als interaktives Medium der Kommunikation mit dem Kunden heraus. Potenzial, welches genutzt werden will! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Unternehmensblog erfolgreich starten!
Der Unternehmensblog spielt eine zentrale Rolle in der Kommunikation mit Ihren Kunden und potenziellen Käufern. Viele werden sich denken, warum sollte ich als Unternehmen überhaupt bloggen, über welche Themen soll ich schreiben oder Sie haben bisher noch nie was von Blogs gehört.
Zu Anfang sollten wir natürlich klären, was Blogs überhaupt sind: Blog steht für Logbuch im Internet und drückt nichts anderes aus, als ein auf einer Website geführtes und damit einsehbares Tagebuch oder Journal. (Wiki)
Ein Blog kann also über fast jedes Thema geführt werden. Als Wirtschaftsprüfer schreibt man über die aktuellen Branchentrends oder ein Restaurante veröffentlicht täglich ein paar leckere Rezeptideen. Ziel des Ganzen ist thematisch interessierte Leser auf Ihre Webseite zu bekommen und diese dort möglichst lange zu binden. Umso öfter und genauer sich die Leute mit Ihrem Blog auseinandersetzen, desto eher wird Ihre Dienstleistung oder Produkt bekannt.
Blogs werden eher gelesen, als z.B. Ihre Firmenseite. Bieten Sie z.B. Übersetzungsdienstleistungen an, dann schreiben Sie in Ihrem Blog über das Thema Sprache mit ein paar Tipps und Tricks zum einfachen Vokabeln lernen. Sie werden sehen, dass sich durch Nischenthemen die ein oder anderen Kunden finden lassen. Es kann über fast jedes Thema geschrieben werden, welche mit dem Geschäftsbetrieb zu tun haben. Sollten Sie sich eine Stammleserschaft aufgebaut haben und berichten dann über ein Ereignis wie z.B. Tag der offenen Tür oder die Erweiterung Ihrer Lagerkapazitäten, gelangt diese Nachricht an eine Vielzahl von interessierten Lesern und verpufft nicht als Pressemitteilung.
Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet?
Noch ein Grund, warum gerade Sie über Ihren Bereich sprechen sollten. Lassen Sie andere an Ihrem Wissen teilhaben und erklären Sie z.B. die ein oder andere Fachsimpelei. So gelangen Sie an Interessenten, die Ihre Kompetenz wahrnehmen.
Sie erwecken Ihre Firmenseite zum Leben
Ein Blog fördert die Kommunikation mit Ihren Kunden und verschafft Ihnen ein authentisches Bild über Ihre Kompetenz. Jeder kann auf seiner Firmenseite schreiben, dass er die besten Leistungen anbietet, doch Sie können mit Ihrem Blog beweisen, dass Sie in Ihrem Gebiet der Beste sind. Zeigen Sie, was Sie drauf haben!
Nicht alle Themen sind geeignet
Ihr Unternehmensblog sollte z.B. nicht über Kleinigkeiten aus Ihrem Büroalltag berichten. So haben Artikel wie “Peter kam zu spät zur Arbeit, weil Marie mal wieder bei ihm übernachtet hat” nichts in Ihrem Blog zu suchen. Es geht darum, Ihren Besuchern einen Eindruck über die Professionalität Ihres Unternehmens zu verschaffen. Seien Sie modern und zeigen Sie, dass Sie der oder die Richtige für den nächsten Auftrag sind.
Zudem wundert man sich, zu welchen Kontakten eine aktive Beteiligung im Internet führt – erweitern Sie Ihr Netzwerk und erarbeiten Sie sich durch Ihren Blog neue Kontakte.
Wer soll bloggen?
Jedes kleine und mittelständische Unternehmen ist für einen Blog geeignet. Über jeden Bereich lassen sich interessante Artikel verfassen und neue Ideen für Artikel im Internet finden – suchen Sie sich Ihre Nische!
Ein gutes Beispiel ist der KMU-Ratgeber Blog. Wir haben uns vor längerer Zeit gedacht, dass wir unser Wissen eigentlich zu einem Buch zusammentragen können. Warum sollten wir dies nicht online und jeden Tag machen? Seit dem wir unseren Blog eröffnet haben, schreiben wir interessante Artikel für kleine und mittelständische Unternehmen. Somit bieten wir unseren Kunden einen kostenlosen Mehrwert. Darüber hinaus geben wir die Möglichkeit das geplante Buch durch Kommentare und Anregungen zu verbessern. Das Produkt, welches sich zusätzlich hinter dem Blog verbirgt ist Webvisitenkarte.net – ein einfacher, professioneller Webseiten Baukasten. Super geeignet für klein und mittelständischen Unternehmen z.B. um den ersten Blog zu starten.
Das Problem
Sie haben sicherlich gerade festgestellt, dass wir Ihnen gerade Informationen untergejubelt haben, welche Sie vielleicht gar nicht lesen wollten. Was haben Sie schon mit Webvisitenkarte.net zu tun und warum soll ich dort eine Webseite einrichten, fragen Sie sich vielleicht. Genau das ist ein wichtiger Punkt! Zum einen haben Sie die Möglichkeit Ihre Dienstleistungen und Produkte anzupreisen, dennoch sollte Ihr Blog nicht ausschliesslich für die Promotion Ihrer Produkte und Qualitäten zuständig sein. So werden Sie über kurz oder lang keine Leserschaft aufbauen bzw. halten können. Bieten Sie den Lesern Ihr Wissen, damit erhalten Sie zufriedene Leser und ggf. auch Aufträge, da sich viele über die Autoren informieren und sich dementsprechend offen für die Auftragsvergabe verhalten, da die Kompetenz bereits bewiesen wurde.
Wir brauchen keinen Blog!
Wenn Sie immernoch meinen, dass Sie mit einem Blog keinen zusätzlichen Nutzen haben, dann sollten Sie sich immer vor Augen halten: Warum sollte ein Internetnutzer mehrmals eine Firmenseite besuchen, auf der es nie etwas neues gibt? Genauso wenig würden Sie die Nachrichten gucken, wenn diese seit drei Jahren, die gleichen Berichte bringen.
Wer soll den Blog schreiben?
Es gibt viele Möglichkeiten einen Blog zu führen. Als Geschäftsinhaber selber, einen Texter einstellen oder einen vorhandenen Mitarbeiter mit der Aufgabe betreuen. Wichtig ist, dass der Blogschreiber Spass daran hat und sich gut ausdrücken kann. Genauso wie man bei einem Telefonat das Lächeln des Gegenüber hört, liest man die Begeisterung am Schreiben aus den Texten heraus.
Der Start eines Unternehmensblog
Aller Anfang ist schwer! Genauso, wie Sie für Ihr Unternehmen gearbeitet haben oder immer noch daran arbeiten einen etablierten, gut laufenden Betrieb zu schaffen, genauso müssen Sie an Ihrem Blog arbeiten. Jeder Beitrag bringt Sie einen Schritt voran. So ernten Sie vielleicht erst nach ein paar Monaten die ersten Früchte. Doch ist die erste Hürde überwunden, werden Sie merken, was für ein wichtiges Marketinginstrument ein Unternehmensblog eigentlich ist.
Die Inhaltsplanung
Zunächst geht es um die Themen, die Ihr Blog haben soll. Erarbeiten Sie sich eine Themenübersicht und suchen Sie sich eine Zielrichtung aus. Führen Sie Ihren Blog nicht ohne Konzept, dies gestaltet es nur schwieriger. Wenn Sie eine Themenübersicht haben, dann können Sie diese Themen wieder in Unterthemen unterteilen. Beispielsweise haben wir in dem Bereich Betriebswirtschaftslehre unzählige Unterthemen, die wir nach und nach abarbeiten können.
Sollten Sie die Unterthemen soweit erarbeitet haben, können Sie mit der Planung der ersten Artikel aus einem Themenbereich beginnen. Welche Artikel wollen Sie z.B. in der nächsten Woche verfassen? Anhand dieser Vorlage können Sie in wöchentlicher Übersicht die Arbeit an Ihrem Blog vornehmen und versuchen sich so eine Art struktur zu erarbeiten. Sie werden merken, wenn Sie die ersten Artikel geschrieben haben, kommen Sie langsam in eine Routine und das Erarbeiten sowie Schreiben wird Ihnen wesentlich leichter fallen.
Versuchen Sie eine Mischung aus kurzen und langen Artikeln zu machen. Die kurzen Artikel bieten eine gewisse Vielfalt und locken mehr Besucher über die Suchmaschinen. Lange Artikel sind eher gut für Stammleser sowie Verlinkungen von anderen themenrelevanten Seiten, die Ihren Artikel als gut erachten und dementsprechen weiterempfehlen.
Sie können Ihre Artikel natürlich auch aufteilen und eine Artikel-Serie erstellen. Wenn Sie diese z.B. im wöchentlichen Rhytmus veröffentlichen, haben Sie die Chance auf wiederkehrende Besucher.
Bieten Sie Ihren Lesern Mehrwerte
Veröffentlichen Sie z.B. kostenlose Tools, Ebooks oder Gutscheine in Ihrem Blog. Insidertipps, Veranstaltungstermine oder Empfehlungen bspw. für Podcasts oder Bücher sind sehr interessant. Sie können auch kleine Anleitungen, Ratgeber usw. veröffentlichen, so helfen Sie Ihren Besuchern weiter!
Konkurrenz beobachten
Es gibt in Ihrer Branche schon themenrelevante Blogs? Abonnieren Sie diese als RSS-Feed oder durchstöbern Sie die alten Artikel. Vielleicht finden Sie Anregungen, die Sie in Ihrem Blog nochmal aufgreifen können. WICHTIG: Kopieren Sie keine Inhalte! Erstens ist es Strafbar und zweitens gelangen Sie in der Bloggerszene sehr schnell in Verruf. Falls der Artikel des Konkurrenten einfach lesenwert ist, dann empfehlen Sie ihn weiter. Ihre Leserschaft freut sich über jede Empfehlung und verlieren werden Sie dadurch eher keine Stammleser. Diese werden Sie noch wahrscheinlich noch mehr schätzen lernen, da Sie wertvolle Tipps veröffentlichen.
Was ist ein RSS-Feed?
RSS ist ein Service auf Webseiten, der, ähnlich einem Nachrichtenticker, die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. (Quelle: Wiki)
Der RSS-Feed ist sehr nützlich, um sich eine Stammleserschaft aufzubauen.
Wie oft sollten Sie einen Artikel schreiben?
Es gibt sicher kein Geheimrezept, doch umso öfter Sie einen Artikel veröffentlichen, desto eher bleiben die Leser Ihnen treu. Sollte über einen Monat kein Artikel von Ihnen veröffentlich worden sein, kommt es schnell zum Verlust von Leser. Legen Sie am besten eine Frequenz der Artikelveröffentlichung fest. Beispielsweise jeden zweiten bis dritten Tag. Darüber hinaus kann ich Ihnen empfehlen, Ihre Artikel, gerade als Unternehmsblog, in der Woche zu veröffentlichen. Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihre Leser ebenfalls der arbeitenden Bevölkerung angehören, werden Ihre Artikel am Wochenende kaum gelesen. Es gibt ja auch noch mehr als Arbeit
Wie schreiben Sie einen Artikel?
Nachdem Sie sich ein Thema für Ihren Artikel ausgesucht haben, kommen mehrere Dinge auf Sie zu. Wie soll der Titel lauten und was soll der Artikel beinhalten? Zunächst beginnen Sie mit einer Gliederung. Ähnlich wie in einem Inhaltsverzeichnis eines Buches, gliedern Sie die einzelnen Abschnitte in Ihrem Artikel. Wenn Sie versuchen Ihr Thema in einzelne Inhaltsüberschriften zu verpacken, haben Sie schon einmal eine Grundstruktur. Diese lässt sich wesentlich einfacher mit Inhalt füllen, als wenn Sie ein weisses Blatt vor sich haben.
Der Titel und die Keywordanalyse
Sie haben sicherlich schon mal von Suchmaschinenoptimierung gelesen, falls nicht, können Sie sich hier ein wenig darüber informieren. Ihr Artikel wird u.a. anhand des Titels bei Suchmaschinen gefunden. Natürlich ist der Inhalt auch relevant, dennoch wird der Titel wesentlich höher gewichtet. Deswegen achten Sie immer darauf, dass Ihr Artikel einen aussagekräftiges und häufig verwendetes Suchwort enthält. Fragen Sie sich am besten selber, welches Suchwort Sie in Ihrer Suchmaschine für Ihren Artikel eingeben würden, so finden Sie leichter zu einem passenden Titel.
Wenn Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung ein wenig auskennen, dann kennen Sie das Keyword-Tool von Google bestimmt schon. Dort können Sie Ihren Titel überprüfen und verschiedene Varianten miteinander vergleichen. Manchmal weisen gleichbedeutende Suchbegriffe drastische Unterschiede beim Suchvolumen auf. So können Sie anhand von verschiedenen Titeln rausfinden, welcher am ehesten bei Google gesucht wird und können somit mehr Besucher auf Ihren Artikel locken.
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