Social Media: Was ist das überhaupt? – Die häufigsten Fehler

Close up of broken wooden pencil uid 1172814In den letzten Teilen der Reihe “Social Media: Was ist das überhaupt?” haben wir Ihnen die Unterschiede verschiedener sozialer Seiten erklärt und Ihnen Twitter und Facebook näher gebracht.

Dabei sind wir darauf eingegangen, was verschiedene Dienste bieten und vor allem wie Sie sie für Ihr Unternehmen nutzen. Damit Sie jedoch nicht voller Vorfreude ins kalte Wasser springen und am Ende überrascht sind, warum das alles nicht so funktioniert, wie Sie es sich vorgestellt haben, nehmen wir uns heute die Fehler vor, die es zu vermeiden gilt. Aus Fehlern lernt man schließlich – manchmal sogar besser als durch Anweisungen oder Tipps.

1. Ich auch, ich auch!

Sie haben die ersten Teile verpasst? Kein Problem.
Einführung
Facebook im Überblick
Twitter für Ihr Unternehmen nutzen

Viele Unternehmen wollen einfach nur dabei sein. Doch was ihnen das? Um erfolgreich zu kommunizieren, muss man sich engagieren – Mehrwert bieten. Dazu gehört auch immer Planung. Warum will ich mitmachen? Was will ich erreichen? Ist es den Aufwand wert? Stellen Sie sich diese Fragen im Vorfeld.

2. Jeder darf mal.

Im Namen ihres Unternehmens darf nicht jeder sprechen, der gerade nichts besseres zu tun hat. Auch wenn man ja eigentlich authentisch wirken soll, muss hier klar definiert werden, wer das Unternehmen in sozialen Netzwerken vertritt.

3. Das beobachten wir erst mal eine Weile

Wer die Netzwerke zu lange beobachtet und erst einmal abwarten möchte wie sich die sozialen Medien entwickeln, verpasst das Beste. Viele der Seiten existieren schon seit Jahren, und die Nutzer-Zahlen sprechen für sich. Natürlich lernt man auch durch Beobachtung. Noch besser lernt man aber, wenn man selbst mitwirkt.

4. Toll, kostenlose Werbung!

Oft werden soziale Medien als neue, kostenlose Werbeplattformen gesehen. Natürlich gibt es auch viele Unternehmen, die diese Medien so nutzen. Das sind dann aber auch die Unternehmen, die keinen Erfolg damit haben. Sehen Sie Facebook und Co. eher als neuen Kommunikationskanal. Diskutieren Sie mit Ihren Kunden und geben Sie Ihnen bloß nicht das Gefühl, dass Sie einfach nur kostenlos werben wollen.

5. Das muss erst noch abgesegnet werden.

Heutzutage wird in Unternehmen alles doppelt und dreifach kontrolliert, und durchläuft verschiedenste Stationen bis es endlich mal da ankommt wo es hinsoll. Für Social Media ist das Gift.

Ein kurioses Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Unternehmen twittern, bzw. es versuchen gibt es hier.

6. Das läuft schon von allein.

Social Media Marketing, läuft definitiv nicht von allein. Auch hier muss geplant und kalkuliert werden. Denken Sie nicht mit der Erstellung eines Profils, wäre alles in trockenen Tüchern.

7. Ich kann machen was ich will.

Falsch. Genauso wie auch im Rest des Internets, sollten sie sich über die Rechtslage immer im Klaren sein. Verwenden Sie z.B. ein Bild, dass nicht Ihnen gehört, flattern ganz schnell eine Abmahnung ins Haus. Sichern Sie sich im Vorfeld ab.

Um nicht Gefahr zu laufen abgemahnt zu werden, können sie auch einfach kostenlose Bilder nutzen. Eine Liste mit Seiten, die solche Bilder anbieten finden sie in unserem Artikel zum Thema.

8. Einspruch!

Klagen Sie nicht ohne weiteres. Viele Streitigkeiten im Internet, lassen sich auch persönlich klären. Wenn jemand Ihre Inhalte benutzt oder etwas schreibt, was er so nicht hätte schreiben dürfen, weisen Sie ihn freundlich darauf hin und drohen Sie nicht direkt mit dem Anwalt. Wenn so etwas publik wird, ist Ihr Name zwar schnell in aller Munde, dafür aber im negativen Sinne.

9. Ich, ich, ich.

Social Media ist kein Monolog – sondern ein Dialog. Fördern Sie die Kommunikation und reden Sie nicht mit sich selbst. Nur dem, der selbst zuhört, wird auch zugehört.

10. Das bekommt schon niemand mit.

Versuchen Sie sich nicht künstlich selbst zu bewerben. Agieren Sie immer transparent. Verdeckte Operationen, wie getürckte Kommentare oder ähnliches werden in der Regel sehr schnell entlarvt. Solche Faux-pas sind schwer wieder gut zu machen und schaden dem Unternehmen nicht nur virtuell.

11. Das wird groß!

Viele Unternehmen gehen mit viel zu hohen Erwartungen an die sozialen Medien und wollen am liebsten schon innerhalb von Stunden Ergebnisse sehen. Hier gilt jedoch die Devise: Gut Ding will Weile haben. Bleiben Sie immer mit vollem Einsatz am Ball.

12. Und was, wenn…?

Niemand macht gern Fehler. Trotzdem müssen Sie versuchen keine Angst zu haben, welche zu machen. Vermeiden Sie Fehler so gut wie es geht, aber fürchten Sie sich nicht trotzdem den ein oder anderen zu machen. Niemand ist perfekt. Kleine Fehler werden schnell verziehen, wenn man ehrlich damit umgeht. Ebenso sollten Sie mit den Fehlern anderer umgehen.

Das ist jetzt natürlich schwere Kost, dennoch sollten Sie sich nicht vor Facebook Twitter und Konsorten scheuen. Solange sie vorher gut planen und ehrlich, sowie authentisch bleiben, kann Ihnen nicht viel passieren.


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