SEO Workshop Teil 4: Meta-Tags

Im SEO Workshop Teil 3 wurde das Thema Onpage-SEO bereits angeschnitten. Heute kommen wir zum Thema Meta-Tags. Um zu erläutern, was für eine Art von Daten sich auf Ihrer Webseite befinden, kann man sogenannte Meta-Daten (d.h. Daten über Daten) in Meta-Tags angeben, die von den Suchmaschinen verstanden und entsprechend im Suchergebnis integriert werden. Durch den Titel und der Beschreibung der Seite wissen Benutzer zum Beispiel, worüber Sie auf Ihrer Webseite berichten.

Vor wenigen Jahren waren die Meta-Tags wirklich entscheidend für Suchmaschinenoptimierung. Aber sind Meta-Tags auch noch in 2012 wichtig? 

Die Antwort lautet “Jein”. Über die Jahre hinweg haben sich die Suchalgorithmen drastisch geändert bzw. wesentlich verbessert. Man weiß zwar nicht genau, was für eine Rolle Meta-Tags in 2012 bei Suchergebnissen spielen aber das sie nun sehr viel weniger mitspielen als früher, ist der generelle Konsens. Allerdings sind sich auch viele SEOs einig, dass bestimmte Meta-Tags immer noch von den Suchmaschinen genutzt werden, was sich (je nach Verwendung) positiv auf das Ranking Ihrer Seite auswirken kann. Dazu gehören zum Beispiel:

  • der Titel der Seite “title”
  • die Beschreibung der Webseite „description“

Damit die Meta-Tags überhaupt als solche von Ihrem Browser verstanden werden können, müssen Sie am Anfang der Webseite stehen. Genauer gesagt in der „Kopfzeile“ des Dokumentes, was in Englisch als „head“ bezeichnet wird.

Da die Beschreibung Ihrer Webseite als wichtig gilt, fangen wir mit dem entsprechenden Meta-Tag an:

<head>
<body>

<meta name=”description” content=”SEO-Tips im KMU Ratgeber Blog Teil 4 über Meta Tags” />

</body>
</head>

Wie Sie sehen, besteht ein Meta-Tag aus zwei Teilen: dem Namen und dem Wert. Der Name ist die Bezeichnung der Daten, die im Meta-Tag festgelegt werden sollen. Hier ist das die Beschreibung Ihrer Webseite. Der Wert ist in diesem Fall logischerweise die Beschreibung der Webseite. Die description darf übrigens nicht länger als 200 Zeichen sein. Sie müssen sich also kurz, bündig und am besten mit den entsprechenden Suchwörtern (Keywords) / Suchphrasen ausdrücken.

Wiederholungen von Titel und Meta-Beschreibungen auf jeder Unserseite Ihrer Webseite können den Effekt haben, dass Ihre Webseite bei Suchergebnissen weiter hinten landet. Daher: unbedingt ein individuelles Meta-Tag mit relevanten Stichwörtern für jede Unterseite Ihrer Domäne im „head“ Ihrer Webseite eintragen!

Sie müssen Meta-Tags nicht unbedingt selber erstellen, denn im Internet gibt es bereits Seiten, die das für Sie übernehmen, wie z.B. diese hier: Meta Tag Generator oder die Meta Tags werden automatisch vom CMS (bspw. WordPress) erstellt.

Weitere Meta-Tags und eine Testumgebung finden Sie bei w3schools


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2 Kommentare zu „SEO Workshop Teil 4: Meta-Tags“

  1. Gerd sagt:

    Also ich bin ja der Meinung dass description und title nicht nur “immer noch von den Suchmaschinen genutzt werden”, sondern ein sehr Maßgebender Teil der Webseite darstellt. Schlieslich werden genau diese 2 Dinge bei Google den Usern präsentiert. Wenn da Müll drin steht, wird dem User Müll gezeigt und Google will den Usern keinen Müll zeigen…

  2. Manuel sagt:

    Hallo! Ich denke das die Meta Tags noch heute wichtig sind. Für die Snippets auf den Suchergebnisseiten werden aber heute auch andere Teile wie z.B. Content aus dem Seiteninhalt genommen. Die Description darf übrigens länger als 200 Zeichen haben. Allerdings wird bei einer Zeichenlänge von um die 160 das einzelne Wort höher gewertet.

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