SEO Workshop Teil 3: Suchmaschinenoptimierte Inhalte

Content Optimierung: wir beginnen wie immer mit dem Titel. Spätestens seit SEO Workshop Teil 2 dieser Artikelserie wissen Sie, wie man in HTML einen Titel erstellt. Doch wie ein Titel genau lauten soll, ist schwieriger zu beantworten. Wie auch der Ankertext ist der Titel für Suchmaschinen enorm wichtig. Genau wie bei keywords (siehe SEO Workshop Teil 1) ist auch für die Wahl des Titel folgende Strategie ratsam: sehen Sie nach, welche Worte Benutzer in das Suchfeld eines Browser am häufigsten eintippen, um das Produkt zu finden, das Sie auf Ihrer Webseite anbieten. Diese Suchbegriffe sollten im Titel enthalten sein. Um solche Schlüsselwörter (Keywords) zu finden, können Sie hilfreiche Programme wie z.B. das Keyword Tool von Google Adwords benutzen.

Sehen Sie sich auch bei der Konkurrenz um, damit Ihr Titel nicht zu ähnlich ausfällt. Tippen Sie am besten zum Test den Text ein, den Sie als Titel benutzen möchten und gehen Sie sicher, das dieser nicht schon wortwörtlich verwendet wird.
Weder Inhalt Ihrer Webseite noch der Titel sollte mit Keywords überfüllt sein. Relevanter, guter Inhalt ist unübertrefflich und ganz sicher nicht mit Schlüsselworten ersetzbar – andererseits sind Keywords extrem nützlich, wenn sie logisch in den Titel mit einbezogen werden…

 

Keyword Überschrift,
Keyword Überschrift 1,
Keyword Überschrift 2,
Etc.
Wie es Ihnen sicher beim Lesen dieses Artikels auffällt, geben Überschriften/Untertitel einem Text eine überschaubare Struktur und machen das Lesen generell angenehmer. Dies werden die Besucher Ihrer Webseite genauso sehen. Selbst Suchmaschinen können sich von schlechter oder nicht-existierender Webseiten-Struktur verscheuchen lassen. Bei schlechter Linkstruktur kann es sein, das eine Seite nicht indexiert wird. Der Aufbau Ihrer Webseite wird von SuMas in das Rating/die Bewertung Ihrer Webseite mit eingerechnet. Daher sollten Überschriften unbedingt benutzt und folgendermaßen gekennzeichnet werden:

 

Überschrift

Untertitel oder Überschrift 2

etc. für H3..

 

Überschriften 1 – 3 fallen Benutzern am schnellsten auf. Es mach daher Sinn, auch hier keywords zu benutzen.

Übrigens sollten Sie „headings“ nicht mit Fettschrift oder Unterstreichung verwechseln, dafür gibt es einen anderen HTML-Code (siehe hier).

Noch Mehr Struktur
Sobald Ihre Domäne mehr als eine URL beinhaltet, wird ein vorbeicrawlender Spider die beiden URLs als völlig separate Seiten behandeln. Deswegen ist es wichtig, Titel, Ankertext und auch alles andere nicht zu wiederholen (außer keywords). Das ist nicht nur für Benutzer langweilig (denn Wiederholung ist langweilig, da Langeweile aufkommt, wenn man Wiederholungen sieht), sondern auch schlecht für den Status Ihrer Webseite, denn die verschiedenen URLs sollen ja nicht miteinander konkurrieren.

Offensichtlicherweise sollte eine Domäne mit mehreren URLS natürlich ein Menü haben, dass das Navigieren übersichtlich macht. Beispielsweise sollte es einem Besucher auf jeder Seite möglich sein, zurück zur Startseite zu gelangen.
Bei der Menü-Erstellung ist generell folgendes zu beachten: vermeiden Sie Java-Programmierung und Applets im Menü, denn es gibt sowohl Crawler, die das nicht interpretieren können, als auch Benutzer, die JavaScript nicht aktiviert haben. Bilder sollte man im Menü auch nicht verwenden, denn damit verschenken Sie die Möglichkeit, Keywords zu benutzen.

 

Wie Man im Internet Status Erbt

Genauso wichtig wie die internen Links Ihrer Webseite sind externe Links, also Link von anderen Webseiten, die zu Ihrer Webseite führen. Goolge bewertet jede Seite im Index. Dieser „Status“ wird Ranking genannt und ist „erblich“, wird also durch einen Link übertragen. Das nennt sich dann Linkpower. Daher ist ein Link von einer Webseite mit einem hohen Ranking für Ihre Webseite hilfreicher, als ein Link, der von einer Webseite mit niedrigem Rank zu Ihrer Webseite führt. Allerdings kommt es hier auf darauf an, wie viele Links eine Webseite beinhaltet: Nehmen wir an Webseite A hat ein hohes Ranking und erstellt freundlicherweise einen Link zu Ihrer Webseite. So weit, so gut. Nun kommen aber noch andere Links hinzu, die von Seite A zu Webseiten B, C und D führen. Nun muss sich Ihre Webseite die Linkpower mit den Seiten B, C, und D teilen.
Daher sollten Sie auch darauf achten, wie viele Links Sie pro Seite einbauen, damit Linkpower gezielt auf die wichtigsten Webseiten übertragen wird.
Links von Webseiten, die nicht im Index sind, haben in der Regel keinen Einfluss auf den Status Ihrer Webseite.

 

Wörtlich vs. Bildlich

Es ist wichtig zu wissen, das Bilder von Suchmaschinen im Gegensatz zu Text nicht ausgewertet werden können. Andererseits sind Bilder natürlich dekorativ und eine extrem textreiche Webseite kann abschrecken. Hier gilt: Inhalt ist das wichtigste. Nichts ist überzeugender als relevanter Inhalt. Lassen Sie sich beim Erstellen Ihrer Webseite von diesem Gedanken leiten.

 

Sind Sie im Image?

In Englisch ist ein Bild ein “image”, daher werden Images in HTML mit gekennzeichnet. Danach kommt die „Wegbeschreibung“, die dem Rechner zeigt, bei welcher URL das Bild zu finden ist bzw. wo es gespeichert ist. Die „Quelle“ des Bildes, zu Englisch „source“ wird mit src angegeben:
<img src=”url” alt=”Text”/>

 

 

Nein, Alt Heißt Nicht Text

Das Attribut “alt”, das Sie oben sehen ermöglicht die Bereitstellung eines alternativen Textes, falls das Bild aus irgendeinem Grund nicht dargestellt werden kann. Warum sollte Sie das kümmern?Weil die Optimierung von Alt-Texten Ihrer Bilder die Erfassung durch Bildsuchmaschinen wie beispielsweise die Google Bildersuche einfacher macht. Auch hier haben Sie wieder die Möglichkeit, Keywords einfließen zu lassen.

Wie Sie sich sicher vorstellen können, enthält dieser Artikel noch lange nicht alles wissenswerte zum Thema SEO. Daher gibts bald den nächsten Teil hier zu lesen ;-)


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5 Kommentare zu „SEO Workshop Teil 3: Suchmaschinenoptimierte Inhalte“

  1. Patrick Zorn sagt:

    Also das mit der Überschrift geht ein wenig am Thema vorbei. Die h-Tags sich nicht dafür gedacht, dem User etwas größeres anzuzeigen (dafür formatiert man mittels CSS), sondern um dem Crawler zu sagen: “schau mal, diese h1 ist wichtiger, als die nächste h3″. Sollte man schon berücksichtigen.

      (Quote)

  2. Hendrik sagt:

    Natürlich nutzt man für Überschriften die h Tags. Diese werden über CSS optisch angepasst, damit einerseits die Leser immer ein einheitliches Bild haben und die Suchmaschinen natürlich erkennen, dass es sich um eine Überschrift handelt und der Abschnitt entsprechend anders bewertet wird. h Tags nutzen und dann noch eine extra Klasse für den Style anzulegen macht ja nur mehr Arbeit..

      (Quote)

  3. Patrick Zorn sagt:

    mehr Arbeit, aber auch mehr Sinn :-P

      (Quote)

  4. Philipp sagt:

    Übrigens sollte man mit den Überschriften sparsam umgehen. In vielen Blog-Templates wird vielfach h3 für Sidebar-Menüpunkte verwendet. Sinnvoll ist es die Tags auf den Content zu beschränken, z.B.:

    H1 – Die bekanntesten Marken
    H2 – Die bekanntesten Automarken
    H3 – VW
    H3 – Mercedes
    H2 – Die bekanntesten PC-Marken
    H3 – Dell

    So ist ein sinnvolle Struktur vorhanden und Google freut sich auch :)

      (Quote)

  5. Richard sagt:

    Hui, das ist tatsächlich mehr Arbeit.
    Aber wenn es sich lohnt, baue ich bei meinem nächsten Blogpost mal ein paar Unterüberschriften ein …

    Danke für den Hinweis!

      (Quote)

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