Der Versand von Newslettern per E-Mail ist eine preiswerte und schnelle Werbemöglichkeit, egal ob für kleine oder größere Unternehmen. Es ist ein hervorragendes Werbeinstrument. Mit dessen Hilfe werden Sie sicherlich Ihre Bestandkunden noch stärker an Ihr Unternehmen binden und viele neue Kunden dazugewinnen.
Doch um Erfolge mit dieser Art von Werbung feiern zu können, müssen Sie bestimmte Regeln befolgen. Da herkömmliche Marketingkampagnen sehr kostenaufwendig sind, greifen immer mehr Unternehmen auf E-Mail Marketing zurück. Es ist zwar eine ziemlich kostengünstige Marketingmöglichkeit, doch man muss sehr sorgfältig und gekonnt damit umgehen können. Nur eine professionell gestaltete Werbekampagne kann dafür sorgen, dass Ihr Firmen-Newsletter auch sein Ziel erreichen wird und nicht wie viele andere E-Mails als Spam im Papierkorb landet.
Damit Ihre Newsletterkampagne erfolgreich wird, müssen beim Erstellen und Versenden bestimmte Kriterien berücksichtigt werden. Davon gibt es einige von technischen Aspekten beim Newsletterversand bis hin zu Format und Formulierung. In Folgendem präsentieren wir Ihnen die wichtigsten Tipps!
Verschicken Sie Ihre Newsletter nicht ohne die Einwilligung des Lesers! Setzen Sie deshalb auf das Double-Opt-In-Verfahren. Hierbei muss der Leser eine automatisch generierte E-Mail nach seiner Anmeldung bestätigen. Nur somit werden Sie sicher sein können, dass der Empfänger ganz bewusst und aktiv zugestimmt hat. Newsletter haben deutlich bessere Responserate als herkömmliche Werbe-E-Mails. Das Erfolgsgeheimnis liegt darin, dass Ihre Newsletter ausdrücklich erwünschte Nachrichten sind. Vergessen Sie nicht in jeder E-Mail Ihre Leser danach zu fragen, ob ein Weiterbezug auch wirklich erwünscht wird. Achten Sie besonders darauf, dass Ihre Newsletter-Nachrichten jederzeit bequemen abgestellt werden können, damit schaffen Sie Vertrauen und hinterlassen einen seriösen Eindruck bei Ihren Lesern.
Wichtig ist, dass Sie das Abonnieren Ihres Newsletters so einfach wie möglich machen sollten. Beachten Sie, dass das Erfragen von persönlichen Daten, wie der Name oder die Anschrift des Lesers als lästig empfunden werden kann. Deshalb bitten Sie nur um die E-Mail-Adresse Ihrer potenziellen Kunden.
Passen Sie die Sendesequenz Ihrer Branche an. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Newsletter in regelmäßigen Zeitabständen versenden, z.B. einmal pro Woche. Wie soll Ihr Newsletter aussehen und welche Form soll er haben? Evident ist, dass Ihr Newsletter kurze aber einladende Meldungen zu bestimmten Themen enthält. Erst durch das Anklicken von weiterführenden Links wird der Empfänger dieser Nachricht an Ihre Firmenwebseite weitergeleitet, um dort mehr Informationen zu bekommen, z.B. über Ihr neues Produkt oder Dienstleistung. Ihr Newsletter kann entweder als eine ganz normale E-Mail als HTML- Mail oder als Multipart versendet werden. Die letzte Möglichkeit ist die Beste. Wenn es irgendwelche Probleme mit dem Darstellen einer HTML-Nachricht geben sollte, wird eine herkömmliche Textmail angezeigt. Belästigen Sie aber Ihre potenziellen Kunden nicht mit der Frage nach Text- oder HTML-Format.
Der Inhalt Ihres Newsletters sollte leicht zu lesen und interessant sein. Formulieren Sie Ihre Newsletter möglichst dezent, aufdringliche Werbenachrichten wirken sehr unseriös. Langweilige Texte werden sicherlich zu keiner stärkeren Kundenbindung führen! Sorgen Sie für einen Überraschungseffekt bei Ihren Kunden, indem Sie wertvolle unternehmensrelevante Themen ansprechen oder verlockende Angebote präsentieren. Beachten Sie aber, dass nützliche Informationen gegenüber den werblichen deutlich dominieren sollten. Fügen Sie Überschriften und Absätze ein, denn viele Leser überfliegen nur den Text. Vergessen Sie nicht, dass Ihre Newsletter-Nachrichten eine persönliche Anrede und ein Anschreiben (nicht jedoch länger als drei bis fünf Zeilen) enthalten sollten. Ein weiterer wichtiger Tipp wäre, die wichtigste Meldung immer am Anfang des Newsletters zu platzieren!
Zu jeden Newsletter gehört auch ein Impressum. Für Publikationen und dazu gehören auch Newsletter, gilt eine Kennzeichnungspflicht mit allen Kontaktdaten. Versehen Sie Ihre Newsletter nicht nur mit Ihrer Firmenadresse aber auch mit der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse.
Führen Sie eine Erfolgskontrolle durch!
Woher sollen Sie wissen, dass Ihre Newsletter interessant sind oder, dass sie überhaupt gelesen werden. Die Zahl der verschickten Newsletter zu überprüfen ist die eine Sache. Achten Sie aber auch auf folgende Faktoren, die zur Verbesserung Ihres Newsletter Marketings einen erheblichen Beitrag leisten können. Zu den wichtigsten gehören: die Anzahl der E-Mails, die Zustellrate, die Anzahl der sogenannten Bounce Mails (nicht zustellbare E-Mails), die Öffnungsrate und die Conversion Rate.
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Es sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass das Double Opt-In zwar Pflicht ist, aber auch vorher trotzdem keine E-Mail verschickt werden darf. Auf die Art: “Wir haben hier eventuell interessante Angebote für Sie. Falls sie einwilligen wollen, folgen Sie dem Link…”. Die erste unerwünschte E-Mail ist rechtlich gesehen schon Spam.
Patrick Zorn(Quote)