Machen Sie Ihre KMU Firmenhomepage erfolgreich

Für eine gelungene Website gibt es verschiedene Anhaltspunkte, die beachtet werden müssen. Gerade bei einer KMU Firmenhomepage werden diese Punkte aber oft kläglich vernachlässigt. Oft aus Unwissenheit, manchmal aber auch, da man den Faktoren zu wenig Beachtung schenkt. Zu guten KMU-Webseiten gehören Seiten, die von Kunden wie Suchmaschinen gleichmäßig geschätzt werden. Damit Ihre Webseite auch dazugehört und aus dem Nischendasein ausbricht, erhalten Sie hier nützliche Hinweise. Nehmen Sie doch Papier und Stift zur Hand und notieren Sie Punkte, die Ihnen fehlen, wichtig erscheinen oder von denen Sie das erste Mal gehört haben.

 

1. Die Zielgruppe erkennen und Inhalt daraufhin zuschneiden


Am Anfang steht immer das „Wer, für wen“. Das heißt, Sie müssen sich Gedanken machen, wer die Zielgruppe ist und wen Sie mit dem Inhalt erreichen wollen. Wollen Sie Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, ist der Inhalt Ihrer Webseite an die Kunden zu richten. Möchten Sie dagegen Geschäfts- und Vertriebspartner finden, ist der Content Ihrer Webseite an eine ganz andere Zielgruppe gerichtet. Anhand dieser Orientierung müssen die Texte auf Ihrer Website aufgebaut sein und so der jeweiligen Zielgruppe einen Mehrwert bieten. Nicht selten sieht man auch auf KMU Webseiten Navigationspunkte „Endkunde“ und „Geschäftspartner“. Vergleicht man die dort anzutreffenden Texte, erkennt man schnell, dass sich dieser Content sehr unterscheidet, auch wenn sie in gewissen Punkten identisch sind.
Weiß man, welche Gruppe man informieren möchte, muss man sich also Gedanken darüber machen, was die Zielgruppe erfahren, wissen und lesen möchte. So sollten auf KMU-Webseiten immer die Kontaktdaten schnell zu finden sein, gegebenenfalls mit einem Anfahrtsplan, andere Informationen sind Punkte wie die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen. Wichtig ist auch hier immer auf die Aktualität zu achten. Ist der Seiteninhalt nicht auf dem neuesten Stand, bekommt der Kunde schnell das Gefühl, dass die Seite nicht gewartet wird und alle ihm zur Verfügung gestellten Informationen nicht mehr aktuell sind.
Die Punkte der Zielgruppe und des Contents sollten immer zu einem Ergebnis führen. Dieses Ergebnis sollte sich natürlich in erster Linie auf Ihren Umsatz auswirken. So können Sie sagen, dass Sie mit Ihrer Webseite im Monat eine bestimmte Anzahl an Besucher möchten, wovon ein Drittel mit Ihnen Kontakt aufnimmt. Im idealen Falle sind 50 % dieser Kontaktaufnahmen neue Kunden, die Ihren Umsatz steigern.

 

 

2. Auf den Inhalt kommt es an


Der von Ihnen preisgegebene Inhalt muss gut strukturiert sein. Das bezieht sich auf den Inhalt selbst sowie den Seitenaufbau, die Navigation. Der Textinhalt sollte je nach Länge in Absätze gehalten sein, eine knackige Überschrift aufweisen und oft sind auch Erst-Absätze zu finden. Dieser erste Absatz enthält entweder einen einleitenden oder zusammenfassenden Inhalt. Zwischenüberschriften oder Tabellen, Grafiken vereinfachen das geschriebene Wort und machen es zusätzlich anschaulich.
Der Inhalt muss alle wichtigen Informationen bereithalten, gegebenenfalls sogar Fragen beantworten, die sich erst im Laufe des Lesens ergeben. Enthält der Text zu viele Auskünfte, fängt er an für den Leser langweilig zu werden, enthält er dagegen zu wenig Informationen, verlässt der Besucher wieder die Webseite auf der Suche nach mehr Informationen.

Die von Ihnen bereitgestellten Informationen sind zwar immer dem Ziel untergeordnet, das der Leser zu einem Kunden wird, Produkte erwirbt und Dienstleistungen in Auftrag gibt. Dennoch sollte gerade bei spezifischen Inhalten weiterführende Informationen bereitgestellt werden. Diese können von Ihnen selbst stammen und somit intern auf Ihrer Webseite verlinkt sein oder auf eine externe Webseite hinweisen. Bei Letzterem ist der Nachteil, dass der Kunde Ihre Webseite verlässt und gegebenenfalls nicht mehr zurückkehrt. Links sollten sich immer in einem neuen Fenster öffnen.

Ein guter Inhalt ist das A und O einer kundenfreundlichen KMU-Webseite. Der Inhalt muss auf den Kunden, die Zielgruppe zugeschnitten sein. Dies fängt schon bei der gewählten Sprache an. Fachspezifische Wörter können den Kunden verwirren, im schlimmsten Falle versteht er nicht einmal, was der Text ihm mitteilen will. Kompetenz in der angebotenen Branche sollte also nicht mit Fachchinesisch einhergehen, der Kunde will verstehen, was er liest und lesen, was er verstehen kann.
Ein Clou beim Content-Inhalt ist es die richtige „dialogorientierte Kundenansprache“ zu finden. Sie schreiben in der Art für Ihre Kunden, wie Sie auch mit Ihnen sprechen. Sie sprechen den Kunden direkt an, verwenden keine toten Verben (befinden, gibt, beinhaltet, viele Wörter, die auf -ieren enden etc.), schreiben aktiv und verwenden rhetorische Fragen. Der Leser muss unterhalten und zugleich informiert werden. Lebendige Sprache, die einlädt – und nicht den Kunden distanziert.
Der Leser muss den Text nicht nur verstehen können, er muss ihn aufnehmen können. Das heißt, dass das geschriebene Wort sich einprägen, und dementsprechend auch einfach formuliert sein muss. Auf gar keinen Fall darf ein Text kompliziert sein oder den Leser zu viel Mühe zum Lesen bereiten. Alles sollte so gestaltet sein, dass der Leser es mühelos verstehen kann, und dies fängt schon bei kurzen Sätzen an.

 

3. Führen Sie, aber richtig
Die Navigation einer KMU-Webseite wird oft viel zu sehr vernachlässigt. Inhalt kann nicht gelesen werden, wenn der Kunde diesen aufgrund zu schlechter Navigation nicht findet. Eine Webseiten Navigation sollte immer einfach gestrickt sein. Die Navigationsleiste sollte nicht überfrachtet sein und schnell auf wichtige Inhalte hinweisen. Die Menünamen sollten kurz und selbsterklärend sein. Beispiele könnten sein: Beratung, Preise, Termine, Kontakt usw. Die Leiste richtet sich natürlich an Ihr Angebot und den Inhalt ihrer Webseite. Möchten Sie Ihre Kunden zum Beispiel hautsächlich über angebotene Produkte informieren, und diesem Spektrum viel Raum geben, können Sie auch auf den Überpunkt „Produkte“ verzichten und die einzelnen Produktgruppen als Navigationspunkte auflisten. Ob die Navigationsleiste oben, rechts oder links zu finden ist, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten daran denken, dass sobald Sie mehr Navigationsnamen besitzen, und gegebenenfalls auch Untermenüpunkte, sich dies auf einer oberen, waagrechten Leiste schlechter und kundenunfreundlicher darstellen lässt.
Eine gute Strukturierung der Navigation ist die Brotkrumennavigation (engl. Breadcrumb). Diese wird von vielen Kunden bevorzugen und ist häufig bei Onlineshops zu finden. Diese Leiste
Startseite > Produkte > Webseitenoptimierung
lässt den Kunden sofort sehen, wo er sich gerade befindet und kann mit einem Klick wieder zum Hauptmenü oder zur überliegenden Kategorie wechseln. Sinnvoll ist solch ein Breadcrumb aber eben nur, wenn viele Unterpunkte vorhanden sind.

 

 

4. Optik ist wichtig


Nachdem wir uns nun schon an die Ordnung Ihrer Navigationsleiste rangetastet haben, kommen wir gleich zum nächsten „visuellen“ Punkt. Das Aussehen der Webseite selbst. Es gibt kein Patentrezept wir Ihre Webseite auszusehen hat, denn Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Wichtig ist das Gesamtpaket der KMU-Webseite. So sollten Text, Design und die farbliche Gestaltung aufeinander abgestimmt sein. Bilder und Darstellungen schaffen visuelle Reize und unterstützen das Verständnis für den Text. Trotz des Reizes visueller Effekte zu erliegen, sollten Sie aber immer an die Ladezeiten Ihrer Webseite denken. Zu langes Warten auf den Seitenaufbau schreckt Kunden ab.

 

 

5. SEO darf nicht vergessen werden

 

Der letzte Punkt ist die perfekte Optimierung für Suchmaschinen. Wie bei jeder Webseite ist auch bei Ihrer KMU-Webseite eine gute Off- und OnPage-Optimierung wichtig. Offpage ist aber auch bei KMU-Webseiten wichtiger, das bedeutet Linkaufbau, Backlinks, Artikelverzeichnisse und Webkataloge. Onpage Optimierung zielt auf den Inhalt Ihrer Webseite ab. Dies bezieht sich unter anderem auf Überschriften, Keywords und einiges mehr. Genaue Informationen bekommen Sie in unserem SEO-Workshop und anderen Artikeln in der Kategorie SEO.

Nehmen Sie oben genannte Punkte doch als Leitfaden, gegebenenfalls auch die von Ihnen notierten Notizen und optimieren Sie so Ihre KMU-Webseite zu einem Kundenmagneten, den auch Suchmaschinen für sich entdecken.


Weitere interessante Artikel:

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

2 Kommentare zu „Machen Sie Ihre KMU Firmenhomepage erfolgreich“

  1. Patrick Zorn sagt:

    Zu der Navigation und dem Inhalt sollte man noch anmerken, dass man die Seite testen lassen sollte. 5 Personen reichen bei kleinen Projekten ja schon aus, Hauptsache Feedback. Kann der potenzielle Kunde/Interessent sich schnell dorthin bewegen, wo er hin will? Ist der Text gut les- und nachvollziehbar?
    Die Barrierefreiheit sollte man auch beachten.

  2. sabev sagt:

    Was ich auch nett finde ist ein Direkt Live Chat wo man mit dem Webseitenbetreiber direkt in Kontakt treten kann. Das wirkt sehr professionell und veranlasst Besucher eher mit Ihnen in Kontakt zu treten. Wenn es einfacher sein soll, dann wenigstens ein einfaches und vor allem funktionierendes Kontaktformular sollte nicht fehlen!

Kommentieren

*


fünf − = eins