Jede Investition bedarf Kapital. Um den Bedarf durchzuplanen, wird eine sogenannte Kapitalbedarfsplanung erstellt. Ich möchte Ihnen anhand eines einfachen Beispiels zeigen, wie eine Kapitalbedarfsplanung aussieht und was genau damit eigentlich gemacht wird.
Investitionen werden in folgenden Bereichen getätigt:
- Anlagevermögen
- Umlaufvermögen
Eine Investition im Anlagevermögen ist bspw. der Kauf einer Büroausstattung oder einer Lagerhalle. Anlagen sind also Wertgüter, die als Anlagevermögen aufgeführt werden. Das Umlaufvermögen ist hingegen der Warenbestand, Rohstoffe oder die liquiden Mittel (Bargeld).
Wenn eine Investition getätigt wird, dann wird das Vermögen des Unternehmens vermehrt. Wird also eine Ladenausstattung im Wert von 10.000 € gekauft, dann erhöht sich das Anlagevermögen um diesen Wert.
Beispiel einer einfachen Kapitalbedarfplanung:
| Investition in Euro | |
| Langfristige Investitionen | |
| Grundstücke | |
| Gebäude | |
| Maschinen / Geräte | |
| Geschäfts- bzw. Ladeneinrichtung | |
| Fahrzeuge | |
| Reserve | |
| Gesamt | |
| Kurzfristige Investitionen | |
| Material- und Warenlager | |
| Betriebsmittel | |
| Personalkosten | |
| Büro- und Verwaltungskosten | |
| Miete | |
| Zinsen / Tilgung | |
| Gesamt | |
| Gründungskosten | |
| Anmeldung / Genehmigung | |
| Beratungen | |
| Gesamt | |
| Gesamter Kapitalbedarf |
Langfr. Investitionen + kurzfr. Investitionen + Betriebsmittel + Gründungskosten |
| Eigenkapital | |
|
Benötigtes Fremdkapital Freie Mittel |
Gesamter Kapitalbedarf – Eigenkapital = Benötigtes Fremdkapital (-) oder Freie Mittel (+) |
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Schlagworte: Buchhaltung, BWL, Rechnungswesen



