Firmen-Homepage vs. Blog

Während heutzutage fast jedes Unternehmen eine Webseite besitzt, hat die Mehrheit eben dieser keinen Blog. Bloggen mag nicht das richtige Werkzeug für jede Firma sein, kann jedoch durchaus von Vorteil sein. Sowohl eine normale Webseite als auch ein Blog verfolgen das selbe Ziel, jedoch auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Unterschiede.

Der Inhalt
Abgesehen von Bereichen wie News, Events oder Pressemeldungen und abhängig vom Typ des Unternehmens, sind die Inhalte von Webseiten weitestgehend über längere Zeit die gleichen. Niemand aktualisiert täglich seine Produkt-, oder Service-Beschreibungen, die Arbeitszeiten bleiben gleich und die “Über uns”-Sektion der Webseite ändert sich nur, wenn auch etwas bahnbrechendes in der Unternehmensentwicklung geschieht. Blogs hingegen bieten regelmäßig frische und aktuelle Inhalte, die seit Google Caffeine auch von der beliebtesten Suchmaschine priorisiert werden. Natürlich können auch statische Webseiten ziemlich gut in den Suchergebnissen abschneiden, trotzdem bietet ein Blog einen SEO-Kick der außerdem wiederkehrende Besucher mit sich bringt.

Der Ton
Die Inhalte statischer Webseiten lesen sich in 99% der Fälle wie professionelle Unternehmenstexte, während Blog-Artikel immer eine persönliche Note enthalten. Ein Grund dafür ist der Entstehungsprozess. Blog-Artikel durchlaufen bei weitem nicht so viele Stationen (Management, Rechtsabteilung, Lektoren etc.) wie gewöhnliche Beschreibungstexte, sondern werden im Normalfall von einer Person verfasst die eine strikte Deadline einzuhalten hat.

Die Kommunikation
Einer der wohl größten und wichtigsten Unterschiede ist der, dass statische Webseiten keine Kommunikation mit dem Besucher ermöglichen, wobei Blogs die Konversation geradezu fordern. Statische Webseiten machen den Besucher zum Konsumenten, Blogs lassen ihn etwas beitragen – er wird zum Mitwirkenden.

Das Ziel
Firmen-Webseiten sind generell darauf ausgerichtet, den Besucher dazu zu bringen eine spezifische Aktion zu tätigen, wie z.B. etwas zu kaufen, etwas herunterzuladen, anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben um mehr Informationen zu erhalten. Alle diese Aktionen sollen den Besucher zum Kunden machen. Obwohl Blogs auch desöfteren zu bestimmten Aktionen aufrufen, sind diese um einiges subtiler. Aus der Sicht der Unternehmen ist ein Blog mehr PR als Marketing oder Vertrieb; er soll die Glaubwürdigkeit der Firma steigern, die Marke sowie das Image stärken und einen gewissen professionellen Standpunkt darstellen bzw. Meinung bilden.

Die Themen
Bezüglich der Thematik sind Firmen-Webseiten eher nach innen gerichtet. Sie beleuchten das Unternehmen an sich, bieten Informationen über Produkte, Services, Preise etc.. Ein Blog ist hingegen voll und ganz nach außen gerichtet.  Es geht oft um Industrie-Trends, Beobachtungen, Einsichten und Themen, die den Kunden wichtig sind. Selbstverständlich stehen die Artikel immer Relation zu den Produkten oder Services der Firmen, es geht jedoch nicht in erster Linie darum diese zu vermarkten, sondern vielmehr darum Fachwissen zu vermitteln und Probleme der Kunden zu lösen.

Fazit
Letztendlich ist zu sagen, dass Webseiten für Unternehmen zum Standard gehören. Ob man nun Pizza bestellen will oder die perfekte Software für einen bestimmten Zweck sucht, man schaut zu aller erst im Internet nach. Kaum ein Unternehmen kann überleben ohne zumindest eine Standard-Webseite vorzeigen zu können, viele Firmen sind sogar zu einem großen Teil abhängig von den Verkäufen über ihre Webseite. Blogs hingegen sind nicht für jedes Unternehmen das Richtige bzw, notwendig. Dort wo sie jedoch hineinpassen, bieten sie Möglichkeiten der Suche, Kommunikation und Markenbildung die weit über das hinausreichen, was eine normale Firmen-Webseite erreichen kann.


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2 Kommentare zu „Firmen-Homepage vs. Blog“

  1. technischeruebersetzer sagt:

    Ein Blog läßt sich auch bei der Internationalisierung vom Webseiten sehr gut einsetzen. Durch bloggen in Englisch können die Blogs auf mehreren Sprachseiten eingesetzt werden und so einfach und schnelle aktuellen Content auf mehreren Seiten gerieren

  2. Die heutige Internetwelt ist an die Standards gewöhnt. Und dieser Standard ist eben eine Website. Sie bietet dem User alle Informationen über Unternehmen und wer noch Fragen hat, hat in den meisten Fällen auch die Möglichkeit über Hinweise auf der Website Kontakt aufzunehmen.
    Mit einer Website steht man also auf der sicheren Seite.
    Der Blog fügt dem ganzen allerdings wirklich eine persönliche Note hinzu und bringt dem Außenstehenden das ganze Unternehmen näher.

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